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Hörbuch ISBN 3455303773
Inhaltsangabe des Verlags

Rückkehr nach Bagdad: Reise in eine Welt, die nicht mehr existiert

Susanne Ayoub, geboren in Bagdad, bereiste nach dem Golfkrieg im Jahr 2000 zum ersten Mal nach ihrer Flucht als Kind nach Wien wieder den Irak. Sie begegnet einer verloren gegangenen Heimat. Akustische Impressionen einer Stadt zwischen den Kriegen, persönliche Gedanken, Erinnerungen und eine Spurensuche nach Familienan-gehörigen sind verwoben mit Originalklängen aus Bagdad und Liedern der irakischen Sängerin Juliette Mansour.
Eine nachdenkliche und sehr persönliche Reise in den Irak.

Titel

Geboren in Bagdad

 
AutorSusanne Ayoub
GenrePolitik
ArtLesung
SprecherAndrea Clausen
Brigitta Furgler
Chris Pichler
Marwan Abado
Juliette Mansour
Hörprobe
VerlagHoffmann und Campe
Veröffentlichung11.8.2004
CDs1
ISBN9783455303773  (früher 3455303773)
Preis CD
17,90 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Unsere Rezension  

Susanne Ayoub stellt in dem Hörbuch "Geboren in Bagdad" ein ganz neues Bild vom Vor- und Nachkriegs-Bagdad dar. Sie lebte als Kind dort, kam dann nach Europa. Der Hörer begleitet sie nun auf eine Reise nach Bagdad nach dem zweiten Golfkrieg. Wer aber eine weitere politische Analyse der Situation erwartet oder eine Diskussion um Sinn oder Unsinn des Krieges täuscht sich. Frau Ayoub meidet diese Themen zumeist, und tut gut daran. So erhält man einen unvoreingenommenen Blick auf das Leben in Bagdad, und zwar mit allen Vor- und Nachteilen.
Auf der einen Seite berichtet sie darüber, dass in Bagdad am liebsten amerikanische Getränke getrunken werden, dass also weder in der Vergangenheit noch jetzt ein genereller Amerika-Hass vorhanden war. Sie berichtet aber auch über die Frau, die sich nur deswegen verschleiert, weil ihr Mann es so befiehlt. In diesem Punkt bestätigt sie also gewisse Vorurteile.
Frau Ayoub begleitet den Hörer nicht als eine Art Reiseführerin, vielmehr begleitet der Hörer Frau Ayoub bei der Suche nach ihren Wurzeln. Durch Einspielungen von Erlebnissen aus der Vergangenheit, die von einem anderen Sprecher gelesen werden, bekommt das Stück ein klein wenig das Flair einer Toncollage. Daran merkt man den Ursprung, dass es sich um eine Radio-Produktion handelt. Im Radio sind solche Collagen ein recht erfolgreiches Konzept, denn viele Hörer steigen mitten in der Sendung ein und wollen auch Anschluss an die Handlung erhalten. Wenn man aber einen sehr festen Handlungsstrang einbaut ist dies immer viel schwerer als bei Collagen.
"Geboren in Bagdad" scheint ein vergleichsweise offenes Porträt der Stadt und der Leute zu sein, welches sehr lückenhaft ist, da in der kurzen Zeit immer nur exemplarisch Szenen des Lebens in dieser Stadt betrachtet werden können. Man sollte sich dieses Hörbuch nicht anhören, um mehr Einblick in die politische Situation zu erlangen, denn diese wird nicht behandelt. Aber man erlangt ein wenig Ahnung davon, wer "die bösen Iraker" eigentlich sind, Menschen wie Du und ich.

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(© echthoerbuch.de 26.04.2019)
 



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