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Hörbuch ISBN 3800080001
Inhaltsangabe des Verlags

Als Mark in den schwarzen Turm eindringt, ahnt er nicht, welche Kräfte er entfesselt. Der Greif, der über dieses albtraumhafte Reich herrscht, bietet all seine Macht auf, um den Jungen in seine Gewalt zu bringen. So wandelt sich der abenteuerliche Ausflug in eine fantastische Welt zu einer Reise voller Schrecken. Doch inmitten von Feuer und Schatten liegt ein Ort, der eine Art von Paradies sein könnte. Und um ihn zu retten, nimmt Mark den aussichtslosen Kampf mit der finsteren Magie des Greifs auf.

Titel

Der Greif

 
AutorWolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein
GenreFantasy
ArtHörspiel
SprecherYezariel: Peer Augustinksi
Sarn: Joachim Kerzel
Cherub: Martin Kessler
Mark: Roman Wolko
Thomas: Norman Matt
Vater von Mark: Hans-Gerd Kiblinger
Mutter von Mark: Brigitte Carlsen
Greif, Marten, Merten: Bodo Primus
Bräker: Walter Gontermann
Fredermann: Dirk Fenselau
Ela: Ruth Heynen
Jan: Walter Pichler
Konrad: Bernd Puelacher
Anders: Björn Sauren
Jochen: Wolfgang Hohlbein
Berti: Sönke Müller
Fernsehkommentatorin: Nadia Winand
Frank: Christian Dzida
Junge: Lukas Griemens
Kaufhausdetektiv: Michael Kahlen
VerlagUeberreuter
Veröffentlichung 2002
CDs3
ISBN9783800080007  (früher 3800080001)
Preis CD
29,90 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
bestellen
Dauer234 min
 


Unsere Rezension  

Atmosphärisch ist "Der Greif" stellenweise grandios. Martin Kessler als "Cherub" erzeugt eine wahre Gänsehaut-Stimmung. Bekannt ist er als die Synchronstimme von Nicholas Cage. Großartig, wie er, unterstützt durch die Hintergund-Musik, einen Höhepunkt nach dem anderen setzt. Allgemein muss man sagen, dass die Musik ausgezeichnet die Stimmung des Hörspiels trägt. Das eine oder andere mal verfällt man einem wahren Hörrausch, wenn die Musik die Stimmung aufgreift und einen auf ihren Schwingen davon trägt.
Leider sind diese wahren Glanzlichter der Branche mit einer Geschichte belastet, die zwar alles hat, um wirklich grandios zu sein, die es aber dann doch immer wieder an Details mangeln lässt. So gibt es viele Kampfszenen, in denen man nur klirren, stöhnen, ächzen usw. hört, aber nicht wirklich weiß, was passiert. Zum anderen tauchen immer wieder plötzliche Ortswechsel auf, und man ist ein wenig desorientiert, wo man sich wohl gerade befindet.
Zumindest das Manko der Kampfszenen ist wohl eher ein Problem der Hörspiel-Bearbeitung. Leider kann ich nicht beurteilen, wie viel der konfusen Handlung auf die Kosten der Hörspiel-Bearbeitung geht, und wie viel am Buch selbst liegt. Fazit ist aber so oder so: die Handlung ist an einigen Stellen sehr schnell und verwirrend, zum größten Teil aber Ok. Die Produktion hingegen ist aller erste Klasse. Und ich liebe die Stimme von Herrn Kessler. Leider hat er aber scheinbar ansonsten noch an keiner anderen Hörbuch-Produktion teilgenommen.

Unsere Rezension  

"Ein aufwändig produziertes Hörspiel mit viel Musik und 50 Sprechern! In den Hauptrollen: Peer Augustinski (Synchronstimme von Robin Williams), Joachim Kerzel (u.a. Synchronstimme von Jack Nicholson), Martin Kessler (Synchronstimme von Nicholas Cage) und in einer weiteren Hauptrolle: Wolfgang Hohlbein!". Soweit der Klappentext.

Als ich die Produktion im Hörbuch-Regal sah, brauchte ich nicht lange zu überlegen: 3 CDs, Wahnsinnsbesetzung, Fantasy-Hörspiel und ein eigens für das Werk komponierter orchestraler Soundtrack – als Fans des Genres "Fantasy" griff ich ohne weitere Überlegung zu, eilte nach Hause und füttere meinen DVD-Player mit der ersten CD.
Ich wurde zunächst auch nicht enttäuscht: Der Prolog kommt sehr eindrucksvoll daher. Die Stimme von Martin Kessler entführt mich sofort in eine ferne Welt voller Geheimnisse, Abenteuer und mehr oder weniger düsterer Gestalten. Musik und die Soundeffekte sind wirklich toll und tun das ihrige, um mir ein noch stimmungsvolleres Hörerlebnis zu verschaffen. So vergehen die ersten 10 Minuten wie im Fluge ...

Im weiteren Verlauf der Story muss ich jedoch feststellen, dass mich sowohl die Geschichte, als auch die Machart des Hörspiels nicht mehr so recht packen wollen: Bald schon lockert sich der erste feste Griff des "Audio-Greifen", obwohl die Sprecher wirklich gut zu ihrer Rolle passen und auch sehr engagiert und glaubhaft "performen". Gerade Roman Wolko und Norman Matt leisten hier als Protagonisten beachtliches.
Trotzdem – irgendwie will mir die ganze Sache immer weniger gefallen: Viele Dialoge erscheinen mir ziemlich wirr; zerstören die aufgebaute Spannung eher, als sie weiter voran zu treiben. "Na schön", denke ich, "vielleicht wird es ja auf der zweiten CD besser".

Wird es auch, denn mit Peer Augustinski tritt nun ein Sprecher der Superlative auf. Seine witzige Art reißt mich aus der drohenden Langeweile heraus. Doch nur kurzfristig – bald schon sackt die Spannung wieder ab, und die Sache beginnt nun wirklich, sich gefährlich in die Länge zu ziehen. Dazu kommt noch, dass die vielen, nur mit Geräuschen und Gestöhne unterlegten Kampfszenen richtig nerven; besonders auch deshalb, da diese Erzähl-Technik für alle Kämpfe angewendet wird. Ein- oder zweimal, und ich hätte es noch originell gefunden – so aber muss ich gestehen, dass ich da ziemlich bald den "Durchblick" verloren habe, wer nun was mit wem macht ...

Insgesamt hinterlässt das Werk bei mir einen zwiespältigen Eindruck: Es werden zum einen wirklich gute Sprecher geboten, deren Leistungen auch voll überzeugen – zum andern hat der Hörer jedoch mit (zu) vielen zum Teil schwerwiegenden dramaturgischen Mankos zu kämpfen. Ich hatte beispielsweise im Verlauf der Handlung immer weniger Probleme, das Hörspiel für andere Sachen "abzuschalten" – ein Fakt, der bei anderen Produktionen des Genres (z.B. Herr der Ringe, Artemis Fowl etc.) noch nie Thema für mich war und der leider für sich spricht.

Fazit: Ich würde mir die CDs nicht wieder kaufen, wobei man über die Interpretation und Story natürlich immer streiten kann. Wolfgang Hohlbein selber scheint es jedenfalls gefallen zu haben – immerhin spricht er selbst mit.

Ihr Kommentar
von Lennart

Geniale und spannende Geschichte. Ich musste die CD einfach am Stück hören, weil man immer wissen will wie es weitergeht. Finde aber das Ende etwas kurz. Die Geschichte wird unterstützt durch tolle Erzählerstimmen, wie die deutsche Synchronstimme von Nicholas Cage und einer Menge von Sounds.




(© echthoerbuch.de 26.04.2019)
 



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