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Hörbuch ISBN 3785713169
Inhaltsangabe des Verlags

John Salvatore Fontanelli, Sohn eines armen New Yorker Schuhmachers italienischer Abstammung, erbt unerwartet ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr, ein florentinischer Kaufmann, im 16. Jahrhundert hinterlassen hat – ein Vermögen, das in fast 500 Jahren durch Zins und Zinseszins auf über eine Billion Dollar angewachsen ist! Der Erbe dieses Vermögens, verheißt das Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben …

Titel

Eine Billion Dollar

 
AutorAndreas Eschbach
ArtLesung
SprecherFelix von Manteuffel
Andreas Pietschmann
VerlagLübbe Audio
VeröffentlichungOktober 2003
CDs4
ISBN9783785713167  (früher 3785713169)
Preis CD
29,90 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Kassetten4
ISBN9783785713150  (früher 3785713150)
Preis MC
29,90 € (unverbindliche Preisempfehlung)
MC Kauf
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Unsere Rezension  

Andreas Eschbach diskutiert in diesem Stück äußerst spannend und unterhaltsam die Frage, was man mit einer unermesslich großen Summe bewirken kann. Eingebettet ist diese Frage zwar in eine Geschichte, in der in der fernen Vergangenheit jemand eine Summe so angelegt hat, dass sie in der heutigen Zeit, da sie an den Erben ausgezahlt wird, mitsamt Zinsen zu rund einer Billionen Dollar wurde. Doch diese Rahmenhandlung, die Erbschaft, das Testament usw. bleibt nur eine Rahmenhandlung, eigentlich geht es wirklich nur um die Frage, was man mit solch einer Summe machen kann.
Der Erbe ist bemüht, nicht nur seine Wünsche zu befriedigen, sondern die Welt zu verbessern. Vielmehr ist dies eigentlich sein einziger Wunsch. Ob und wie ihm das gelingt ist wirklich eine ausgesprochen exotische und spannende Frage. Man kann das Stück als eine Art Fantasy-Roman ansehen, nur dass der allmächtige Zauberer durch den allmächtigen Käufer ersetzt wurde.
Die Geschichte ist so außergewöhnlich und so phantastisch, dass man von Ihr in den Bann gezogen wird und mitfiebert. Die ausgezeichnete Produktion und die perfekten Sprecher tragen das Ihre dazu bei. Einzig der Part der Erzählerin ist ein wenig merkwürdig umgesetzt. Es wird eine Moderation aus einer Nachrichten-Sendung genutzt, die den Rahmen absteckt und die Geschichte nacherzählt. Hierzu wurde die Sprecherin so aufgenommen, wie sie zum Beispiel aus einem Radio klingt. Aber das ganze Stück über immer diese blecherne Erzählerin zu hören, ist ein wenig merkwürdig. Aber sie hat immer nur sehr kurze Beiträge, daher vermag das nicht den Gesamteindruck zu schmälern.
Witzig ist übrigens, dass das Ende zwar am Anfang vorweg genommen wird, man aber vor lauter angespanntem Lauschen das Ende wieder komplett vergisst, und wenn es am Ende dann wieder auftaucht, ist man wieder komplett unvorbereitet. Zumindestens ging es mir so.

Ihr Kommentar
von Dodo

Eine Billionen Dollar von Andreas Eschbach ist ein wunderbar gestaltetes Hörspiel. Einzig und allein die etwas zu lange Zusammenfassung der Ereignisse der vorhergehenden CD stören den Hörgenuss etwas, meiner Meinung nach vollkommen Überflüssig. Sehr gut gelungen sind meiner Meinung nach auch die Kürzungen gegenüber dem Roman, die eine größere Dichte der Geschichte schaffen und nichts wichtiges weglassen. Höchstnote von meiner Seite, so was hört man gerne!

Ihr Kommentar
von Hannes

Ich habe den Roman mit Begeisterung verschlungen, da er so reich an interessanten Details aus der Wirtschaft ist und Mechanismen, Möglichkeiten und Schwachstellen unseres Finanzsystems so genial aufzeigt.
Bei dem besprochenen Produkt handelt es sich um ein Hörspiel in direkter Rede mit verschiedenen Stimmen - nicht um ein Hörbuch, dass "nur" vorgelesen wird. Es ist wirklich schwierig, ein solches Buch in direkter Rede umzusetzen. Die Nachrichtensprecherin ist hier eine Möglichkeit - aber wie oben beschrieben keine ganz glückliche. Der Kniff des sterbenden und auf sein Leben zurückblickenden Erzählers ist ein ähnlicher Kopromiss. Auch hier ist der dahinschwindend-eintönige Tonfall etwas nervig.
Mit den Kürzungen bin ich teilweise überhaupt nicht einverstanden. Der fundamentale Fehler, den Lorenzo in der Verzinsung von Anleihen der Bundesbank entdeckt bleiben ebenso unerwähnt wie wie Gründung der eigenen Bank und die damit verbundene Vervielfachung des Fontanelli-Vermögens. McCanes Rolle bei Johns Tod wird unterschlagen und damit ein wesentlicher Teil der Geschichte verändert...
Das Hörspiel strafft zwar die etwas langatmigen Passagen des Romans, doch verliert für mich durch die fehlenden Elemente einige Hauptaussagen. Hier muss jeder selbst entscheiden ob er die "light"-Version hören oder die interessanten Details lesen möchte...
Ich rate zu letzterem.

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(© echthoerbuch.de 26.04.2019)
 



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