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 Hörbücher
Hören statt langweilen!


Hörbuch ISBN 3935287933
Inhaltsangabe des Verlags

Vor vielen hundert Jahren schuf der Teufel in der finstersten Tiefe der Hölle einen Spiegel: Einen unheimlichen, magischen Spiegel, der die Eigenschaft hatte, alles Gute, das sich darin betrachtete, augenblicklich ins Gegenteil zu verkehren. Der Versuch, den Spiegel den Engeln und selbst Gott vorzuhalten, schlug fehl, und so fiel der Spiegel in die Welt der Menschen zurück und blieb verschwunden. Eines Tages jedoch wurde er wiederentdeckt und begann sogleich, wieder Unheil und Leid über die Welt zu bringen. Um diese nun vor dem Chaos zu retten, braucht es märchenhafte Helden. Und so stellen sich ein Unsterblicher, ein totes Mädchen, ein verzweifelter Mann und eine Hexe gegen die Macht des Teufels. Als dann auch noch der Tod persönlich in das Geschehen eingreift, stellt sich am Ende die Frage: Wie viel sind 50 Jahre der Ewigkeit...?

Titel

50 Jahre der Ewigkeit

 
Autorunbekannt
GenreFantasy
ArtHörspiel
SprecherErzähler: Joachim Höppner
Teufel: Arne Elsholtz
Tod: Thomas Fritsch
Nemis: Horst Sachtleben
Gundel: Sandra Schwittau
Jason: Pascal Breuer
Ally: Claudia Lössl
Taris: Dagmar Heller
Winter: Manfred Erdmann
Arthur: Walter von Hauff
Zwerg: Hans Rainer Müller
Eugene: Dominik Auer
Parsifal: Philip Moog
Carolin: Kathrin Fröhlich
VerlagMaritim
Veröffentlichung 0
CDs2
ISBN9783935287937  (früher 3935287933)
Preis CD
17,95 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
bestellen
Kassetten2
ISBN9783935287944  (früher 3935287941)
Preis MC
14,95 € (unverbindliche Preisempfehlung)
MC Kauf
bestellen
Dauer120 min
 


Unsere Rezension  

Dem Hype in Hörspielkreisen um diese Produktion wird das Hörspiel "50 Jahre der Ewigkeit" nicht gerecht. Der einzige wirkliche Höhepunkt ist die Besetzung der Sprecher, die wirklich sehr passend zu den Charakteren ist. Man könnte auch noch die Idee nennen, Legenden und Figuren aus unserer realen Welt in die Geschichte einzubinden. Leider ist diese Idee nur im Ansatz und nicht in ihrer Umsetzung gelungen. Was aber auch eher an der generellen Umsetzung des Hörspieles liegt.
Musik und Soundeffekte wurden auf ein extrem geringes Maß reduziert. Was bei anderen Produktionen durchaus funktioniert, ist in diesem Falle ein großer Verlust. Besonders bei Szenen- oder Ortswechseln innerhalb der Geschichte macht die fehlende Musik das Verfolgen der Handlung schwierig, und auch die Atmosphäre leidet unter der mangelnden Unterstützung durch den Sound.
Überhaupt drängt sich der Eindruck auf, dass man die einzelnen Szenen wie Punkte auf einer Liste abhakt, sie nicht wirklich miteinander verknüpft, sondern einfach aneinandergereiht hat. Einen Spannungsbogen sucht man vergeblich, die Geschichte verfügt über keine Tiefe, ebenso wenig wie die Charaktere. Die "bösen" Gegenspieler strahlen eine Bedrohung aus wie ein lächelndes Baby, aber auch die Helden sind lieblos und ohne Tiefe. Der Charakter des Todes, und wie ich mir habe sagen lassen auch die schusselige kleine Hexe, erinnern stark an Figuren aus Terry Pratchetts "Scheibenwelt". Doch den Humor Pratchetts sucht man vergeblich. Auch wenn eine Unterbrechung des Erzählers durch den Teufel einigen Humor anklingen lässt, kommt dieser im weiteren Verlauf nicht mehr zum Zuge.
Die Sprecherleistung ist von guter Qualität, die Stimmen passen gut zu den Charakteren, besonders zu den etwas ungewöhnlicheren. Auch der Erzähler ist passend gewählt. Leider sind seine Parts etwas zu lang, was stellenweise den Eindruck vermittelt, man höre eine Lesung mit kurzen Einwürfen der Personen der Geschichte.
Nichts desto trotz, und das sollte man bei nicht so positiven Rezensionen besonders betonen, ist dies nur eine Meinung und wie immer Geschmackssache. Es gibt ebenso Hörer, denen "50 Jahre der Ewigkeit" sehr gut gefallen hat.

Unsere Rezension  

Die Geister spalten sich bei dem Stück "50 Jahre der Ewigkeit". Eingefleischte Hörspiel-Fans empfinden den Anteil des Erzählers teilweise als zu groß, und wünschen sich mehr gespielte Szenen. Andere wiederum finden die Geschichte exzellent.
Nun muss ich wohl meine Karten aufdecken und meine Meinung preisgeben: Sehr gut. Fantasy-Geschichten sind ja leider eher rar im Vergleich zu manch anderem Genre. Aber nicht allein, dass es sich um eine gute Fantasy-Geschichte handelt, sie ist auch sehr originell, abwechslungsreich und amüsant. Es fließen einige einfallsreiche und witzige Elemente ein, und das Genre wird teilweise sehr gekonnt auf den Arm genommen. Besonders interessant sind die Figuren, die auftauchen, und ihre Verbindung zu einander. Figuren sind zum Beispiel der Teufel, der Tod (er gehört zu den guten,...).
Warum gibt es nun doch auch einige kritische Stimmen? Wer nur reine Hörspiele hört, und keine Lesungen mag, wird sich eventuell tatsächlich über die große Rolle des Erzählers wundern. Da der Verlag Maritim aber gerade in diesen Kreisen sehr populär ist, ging das Hörspiel evt. ein klein wenig an diesem Publikum vorbei. Aber allen anderen Fantasy-Fans kann man es nur empfehlen, zumal die Sprecher größtenteils sehr, sehr gut sind. Besonders hervorzuheben ist... , der deutsche Sprecher von Tom Hanks, in der Rolle des Teufels. Er erzeugt eine wunderbar ironisch-gruselige Stimmung.

Unsere Rezension  

50 Jahre der Ewigkeit – schon dieser schwülstige, unsinnige Titel lässt den Fantasy-Skeptiker Schlimmes befürchten. Er legt den Verdacht nahe, das Hörspiel könnte mit jenem unerträglichen Pathos infiziert sein, das das Fantasy-Genre wie Schimmelpilz durchwächst. Wichtigtuerische Legendenaufgüsse und drittverwertete ausgelutschte Mythen in einem barocken Erzählwirrwarr, das Bewegung mit Handlung verwechselt? Womöglich noch vorgetragen in pompöser Märchenlyrik. Zunächst mal: 50 Jahre sind 50 Jahre. Ob nun als Teil der Ewigkeit oder auch sonst. Was will uns also diese umständliche Headline sagen? Diese und andere Fragen bleiben unbeantwortet – oder der Sinn erschließt sich nur dem Fan, für den derart halbgare Metaphern als "Fantasy" durchgehen und der Himmel auf Mittel-Erden sind. Er dürfte sich in diesem Kosmos aus drolligen Figuren wohl fühlen und die tiefere Qualität dieser Art von Erzählung zu schätzen wissen. Wir anderen nehmen ein Panoptikum von Charakteren zur Kenntnis, das vermutlich keine Fantasy-Wünsche offen lässt. Es treten auf: der Geist der Zeit, eine Hexe Gundel in geringelten Socken, eine Hexe Taris ohne geringelte Socken, 3 wunderschöne Frauen in glitzernden Gewändern, ein Architekt, ein Magier, der Teufel der einen gut geschnittenen Smoking trägt und Parsival nebst seinem Schwert Excalibur. Auch kulissenmäßig wird das ganze Programm aufgefahren: Zauberspiegel, Feuerkugeln die zu gläsernen Zwergen werden, Hungersteine die zu Essen werden, und Feuer, das denken kann und bedauert, wenn man es ausschimpft. Dass man sich bald rückwärts, bald vorwärts durch die Zeit bewegt, versteht sich von selbst. Vorgetragen wird das alles von einem Sprecher-Ensemble, das seines gleichen sucht. Die deutschen Synchronstimmen von Tom Hanks, Meg Ryan, Bart Simpson, Christina Applegate sowie Thomas Fritsch und Andreas Eltzholz liefern Glanzleistungen ab. Sie können’s halt und knien sich mächtig rein. Um so unverständlicher ist es, warum sie meistens von der Regie „allein“ gelassen werden und kaum eine Inszenierung stattfindet. Kaum Geräusche, kaum Musik um die Mär zu illustrieren. Dabei schreit gerade diese Geschichte danach! Soll der sparsame Umgang mit Effekten etwa vornehme künstlerische Reduktion „auf das Wesentliche“ sein? Wollte man diese Wolkenkuckucksheim-Story als Lesung inszenieren, als gelte es, Kunst zu verkaufen? Das mögen wir nicht glauben. Denn zu bildhaft sind die Motive gewählt, zu effektbetont die Wendungen erdacht. Eine üppige Soundkulisse hätte diesem Schinken von über 70 Minuten (der Ewigkeit) gut zu Gesicht gestanden. So aber wirkt alles nicht künstlerisch leise, sondern peinlich leise. Fast unfertig. Schade um die hervorragenden Sprecherleistungen. Als Fantasy-Skeptiker ist man einmal mehr nicht überzeugt. Dieses Genre können wohl nur eingefleischte Hobby-Hobbits richtig würdigen.

Ihr Kommentar
von Christopher

Dieses Hörbuch ist das absolut beste das ich je gehört habe. Eingefleischte Fantasy-Fans werden um dieses Stück nicht drum herum kommen. Die Qualität ist super die Sprecher leisten hervorragende Arbeit, man wird sogar die eine oder andere Stimme aus dem Fernsehen kennen, da der Teufel von Arne Elsholtz gesprochen wird der meistens dem Schauspieler Tom Hanks seine Stimme leit. Auch denjenigen die nicht nur speziell Fantasy mögen wird dieses Stück dennoch gefallen, es ist spannend, abwechslungsreich und mit ein paar witzigen Elementen ausgestattet. Ein Riesen großes Lob an „maritim“ die dieses Stück entwickelt haben. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Ihr Kommentar
von Acquire

Zuerst wurde dem Hörspiel heiß entgegengefiebert, dann war bei vielen die Enttäuschung groß.
Bei mir nicht.
Ich finde das Hörspiel einfach super!
Die Musik und Soundeffekte fehlern mir keineswegs. Die Sprecher sind so gut, das sie es schaffen einen in der Welt gefangenzunehmen.
Die Geschichte ist zwar aus verschiedenen Märchen zusammengeschustert, dennoch sehr orginell und es macht Spaß dem Hörspiel zu Lauschen.
Rundum eine klasse Produktion!

Ihr Kommentar

Dem ersten und dritten Kommentat ist nichts mehr hinzuzufügen. Dieses Hörbuch (wenn man es denn so nennen kann) ist keinesfalls die ausgreifte Arbeit eines Teams, sondern eher deren Rohfassung.
Tur mir leid 50JDE-Team, aber das nächste mal seid ihr bitte besser und lasst die Charaktere auch mal zu Wort kommen.
Alle die es noch nicht gehört haben:
Verschwendet euer Geld nicht hierfür und kauf euch lieber eine Bibi Blocksberg-Kassette. Die hat mehr Action, mehr Handlung, lustigere Charaktere und vorallem noch einen pedagogischen Wert bei dem man den Sinn erkennt, wenn man das Ende erreicht hat.

Ihr Kommentar
von Ska the Witch

Ich fand diese Kombination aus Hörbuch und Hörspiel, denn das ist meiner Meinung nach bei dem großen Erzähleranteil, sehr gelungen!!
Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute total gefesselt. Die Charaktere und die Sprecher waren einfach toll!
Ein Hörspiel/Hörbuch, das ich schon viele Male gehört habe, und immer wieder hören werde!!! *Daumen hoch*

Ihr Kommentar

"50 Jahre der Ewigkeit" ist ein passender Titel für ein scheinbar nicht enden wollendes Stück Langeweile.
Hervorragende (wenn auch teilweise fehlbesetzte) Sprecher und hübsche Bilder von Timo Würz (Black Metal) täuschen nicht darüber hinweg, dass die wahllos von überall zusammengeklauten Versatzstücke kein Ganzes ergeben.
Der Anfang ist ja noch recht vielversprechend, als der vermeintliche Protagonist durch ein Artefakt des Teufels zum Bösewicht wird und ein bis dahin noch nicht aufgetauchter Charakter die Hauptrolle bekommt. Aber danach ertrinkt man in zu oft benutzten Klischees wie dem Zauberspiegel, dem weisen alten Mann, den Anleihen an der Artussage, der nervigen Hexe (bei Sandra Schwittau hat sich mittlerweile das "Tommy Piper"-Syndrom eingestellt, eine andere Rolle als Bart Simpson nimmt man ihr leider nicht mehr ab), den personifizierten Jahreszeiten, und, und, und...
Humorlose Witze an den falschen Stellen machen die mangels Musik und Hintergrundeffekten sowieso schon recht dünne Atmosphäre leider komplett zunichte.




(© echthoerbuch.de 26.04.2019)
 



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