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Hörbuch ISBN B000EU1JL0
Inhaltsangabe des Verlags

Die Vertonung der siebzig Gedichte aus der Originalvorlage des Tolkien´schen Meisterwerks durch das Tolkien Ensemble.

Der dänische Gitarrist Caspar Reiff erhielt, was einer kleinen Sensation gleich kommt, die offizielle Genehmigung der Tolkien Erben, das berühmte Werk Tolkiens unabhängig von der Verfilmung musikalisch umzusetzen. Zusammen mit dem Komponisten Peter Hall arbeitete Reiff danach zehn Jahre intensiv daran, das tönende Pendant des Fantasy-Klassikers zu realisieren. Herausgekommen ist dabei ein aufwendiges 4-CD-Set, das vom Tolkien Ensemble um Caspar Reiff und mehr als 150 weiteren Musikern eingespielt wurde. Von folkloristischen Melodien bis hin zu klassischen, dramatisch anmutenden Momenten, zieht die musikalische Umsetzung der Literaturvorlage die Hörer unweigerlich in ihren Bann. Wer bisher noch kein Fan war, spätestens jetzt wird er es.

Bei einer so eindrucksvollen Umsetzung konnte es natürlich nicht ausbleiben, dass auch ein ganz berühmter Name aus dem Umfeld des HERRN DER RINGE spontan seine Mitwirkung an dem engagierten Projekt anbot: Der britische Schauspieler Christopher Lee! Als Darsteller des Saruman in Peter Jacksons erfolgreicher Verfilmung noch einem Millionenpublikum in bester Erinnerung, führt Christopher Lee in der jetzt vorliegenden Vertonung als Sprecher durch die Handlung und betont die Geschichte mit seinem dunklen Bariton dabei so eindrucksvoll, dass der Hörer fast das Gefühl bekommt, sich mitten in der magischen Welt von Mittelerde zu befinden.

Aber damit nicht genug. Ein weiterer prominenter Name setzt diesem einzigartigen Boxset im wahrsten Sinne des Wortes „die Krone auf“: Ihre Majestät Königin Margrethe II von Dänemark!
Die Monarchin, bekennender Tolkien Fan und schon lange für Ihre künstlerischen Ambitionen bekannt, illustrierte im Jahre 1977 unter dem Pseudonym Ingahild Grathmer den Einband der dänischen Ausgabe des HERRN DER RINGE.

Das 112-seitige, zweisprachig verfasste, Booklet des CD-Sets beinhaltet jetzt zum ersten Mal überhaupt die kompletten Originalzeichnungen der Königin - selbst in der dänischen Originalausgabe von Tolkiens Klassiker durften seinerzeit nur einige ihrer zahlreichen Zeichnungen verwendet werden.
Musik, Gedichte und Illustrationen machen das 4-CD-Set zum HERRN DER RINGE zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk, das in der magischen Welt von Tolkiens Meisterwerk mit Sicherheit seines Gleichen sucht.
Gewidmet wurde diese in jeder Hinsicht einzigartige Produktion J.R.R. Tolkien selbst, den Anhängern seines monumentalen Klassikers sowie der Tolkien Society in Oxford.

Titel

The Lord of the Rings

 
AutorJ.R.R. Tolkien
GenreGedichte
Fantasy
ArtMischung Lesung/Musik
SprecherChristopher Lee
VerlagMembran International
VeröffentlichungMärz 2006
CDs4
ISBN
Preis CD
29,00 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Unsere Rezension  

Ob diese Produktion noch ein Hörbuch ist oder nicht ist eine Philosophie-Frage, aber es ist definitiv ein ganz besonderes und höchst interessantes Werk, und dürfte für alle Tolkien-Liebhaber ein kleines Juwel sein. Dieses Werk vertont sämtliche Lieder und Gedichte aus dem Werk „Der Herr der Ringe“. Es ist also so gut wie kein gesprochenes sondern nur gesungenes Wort zu erwarten.
Das Tolkien-Ensemble und Christopher Lee lassen all die Lieder und Gedichte zum Leben erwachen, welche im Buch „Der Herr der Ringe“ vergleichsweise blass wirken, denn ein aufgeschriebenes Lied ist eben um all seine wichtigen Merkmale beraubt. Da Tolkien keine weiteren Angaben zu diesen Sequenzen gemacht hat, sind dies aber sämtlich Eigenkompositionen des Tolkien Ensembles. Da aber Caspar Reiff und Peter Hall um eine möglichst sensible und sinngemäße Umsetzung im Geiste Tolkiens bemüht waren, sind aber zum Teil sehr, sehr schöne Stücke dabei heraus gekommen.
Es gibt einen Kritikpunkt an ein paar der Lieder, denn einige sind ein klein wenig zu „opernhaft“ geworden, sie erinnern ein klein wenig an Opern-Arien. Dies betrifft ein klein wenig die Stücke, in denen Aragorn singt, und auch Legolas ist ein bisschen zu wenig elbisch ausgefallen. Insgesamt kann man den „Herren über die Musik“ aber nur ein sehr großes Kompliment aussprechen. Man trifft auf eine bunte Mischung von Stilrichtungen, da ja Lieder und Gedichte der verschiedensten Völker Mittelerdes umgesetzt wurden. Die Lieder der Hobbits erinnern ein klein wenig an irische Volkslieder, die elbischen Lieder sind getragener und ruhiger, ein Zwergenlied ist dunkler, dröhnender. Gemeinsam ist aber allen Stücken, dass sie komplett mit akustischen Instrumenten aufgenommen wurden und die Stimmung recht eindringlich umsetzen.
Unterstützt werden die Lieder von einem Booklet in Buchform. Mit über 100 Seiten, gebunden und in einem Format, welches etwa doppelt so groß ist wie ein normales Hörbuch-Booklet, fällt dieses Booklet schon eher unter den Begriff Begleitbuch. Man erhält viele Informationen über Entstehung, Musiker und Stücke. Doch der Hauptteil macht eine Beschreibung des Kontext der Lieder im Buch „Der Herr der Ringe“ aus sowie der jeweilige Text des Liedes/Gedichts. Allerdings muss erwähnt werden, dass das Tolkien-Ensemble die englischen Vorlagen als Grundlage ihrer Stücke wählte, und so sind auch die Texte der Lieder/Gedichte im Begleitbuch Englisch, ebenso die Kontext-Beschreibungen. Die anderen Teile des Begleitbuchs sind zweisprachig in englisch und deutsch enthalten.
Ein weiterer Glanzpunkt von „The Lord of the Rings“ sind die Illustrationen. Nicht nur das Cover, sondern sehr, sehr viele Illustrationen im Begleitbuch stammen von Margrethe II., der Königin von Dänemark! Sie ist bekennende Tolkien-Liebhaberin, und entwarf für die dänische Ausgabe des Buches „Der Herr der Ringe“ eine Zeichnung zu jedem Kapitel. Diese sind ebenfalls im Begleitbuch enthalten.
Doch nicht genug der Superlativen. Das Werk des Tolkien-Ensembles erregte so viel Aufmerksamkeit, dass Christopher Lee, der in den Kinofilmen rund um Mittelerde den Zauberer Saruman spielte, darauf aufmerksam wurde, und sich für dieses Werk begeisterte. Er übernahm die Stellen, welche nicht gesungen, sondern zu Hintergrundmusik rezitiert wurden. Dies sind aber aufgrund der Stimmgewalt von Christopher Lee einige der bemerkenswertesten Stellen, so zum Beispiel der Ruf zur Schlacht von König Theoden zur Hilfe Gondors. Beim Hören läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Eindrucksvoller hätte dies auch kein König des stolzen Reitervolkes sprechen können.
Fazit: Ein wahres Schmuckstück für alle Tolkien-Liebhaber, welche sich beim Hören ein wenig näher in die Welt Mittelerdes hinein versetzt fühlen werden, mit einem sehr aufwendigen und liebevollen Booklet/Begleitbuch, welches dieses Stück von allen auf schnelles Geld ausgerichteten Trittbrettfahrern unterscheidet. Man spürt, dass „The Lord of the Rings“ mit ähnlicher Sorgfalt, Liebe und Aufwand entstand wie das Werk von Tolkien selbst.

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(© echthoerbuch.de 26.04.2019)
 



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