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| 03.09.2010 | ![]() |
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Am 23.7.2010 erscheint die Folge 35 von Gabriel Burns. echtHoerbuch.de hatte schon jetzt die Möglichkeit, die Folge "Das Haus der Seele" zu hören. Hier unser Kommentar: Das Expeditionsteam um Bakerman befindet sich in der antiken indischen Tempelanlage Jangal Mandir, um dort den achten fahlen Ort mithilfe der fiebrigen Träne, dem Stein von Akhilesh, zu versiegeln. In den Katakomben unterhalb der Tempelanlage beobachten Joyce Kramer und Larry Newman das Beschwörungsritual eines Raksasas; zeitgleich bahnen sich die Wassermassen des Monsuns ihren Weg durch Jangal Mandir und drohen sie zu überfluten, doch das ist erst der Anfang der abenteuerlichen Expedition. „Das Haus der Seele“ ist die direkte Fortsetzung von "Ich weiss, was Angst ist". Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an, ohne einen Rückblick auf das zuvor Geschehene zu bieten. Lediglich der Prolog des ersten Teils mit dem Eingangstitel“ "Ich weiss, was Angst ist" ist nach dem gewohnten Intro von Hans Paetsch zu hören, daher ist es ratsam sich den ersten Teil erneut anzuhören. In 53 Minuten bekommt der Hörer ein düsteres und perfekt inszeniertes Hörspiel geboten, welches, anders als die vorangegangen Folgen, viele der offenen Fragen beantwortet, und dadurch die gesamte Serie in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Maßgeblich trägt Steven Burns dazu bei, der in dieser Folge auch vertreten ist, jedoch anders als der Hörer es vermuten wird. Der zweite Teil lässt aber auch Fragen offen, bzw. stellt neue, sodass sich der Hörer auf eine weitere spannende Expedition freuen darf. Da es sich bei „Gabriel Burns“ um eine sehr komplexe Hörspielreihe handelt, die ohne Kenntnis der vorherigen Folgen kaum zu verstehen sein wird, ist ein Quereinstieg in die Serie nicht möglich. Für diejenigen, die der Serie treu geblieben sind, stellt diese Folge sicherlich einen Höhepunkt dar, für die Gesamthandlung ist „Das Haus der Seele“ eine der wichtigsten Folgen seit langem. Positiv ist, dass sich der Erscheinungsrhythmus von sonst etwa einem halben Jahr bei diesem Zweiteiler auf knapp drei Monate verkürzt hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Rhythmus beibehalten wird. Wie auch in den anderen Folgen überzeugt die Hörspielreihe vor allem durch die guten Sprecher und die düstere Atmosphäre. In dieser Folge sticht kein Sprecher besonders heraus. Das Hörspiel ist insgesamt hervorragenden besetzt, Geräusch- und Klangkulisse sind auf gewohnt hohem Niveau. Das Cover des Zweiteilers ist passend zur Handlung gestaltet und unterstreicht den düsteren Charakter der Serie. Wurde bei Folge 34 lediglich der obere Teil des Covers gezeigt, so blickt der Betrachter bei Folge 35 in das komplette Antlitz der Kreatur. Somit spiegelt sich die Zusammengehörigkeit der beiden Hörspielfolgen auch optisch wider, wirklich sehr gelungen. Eine Gabriel Burns Hörspielfolge auf die schon lange gewartet wurde! [RoL]
(© echthoerbuch.de 11.07.2010) |
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