19.08.2018
   
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Hören statt langweilen!


Hörbuch ISBN 3898305155
Inhaltsangabe des Verlags

Wer kennt sie nicht aus seiner eigenen Kindheit? Die Märchen der Gebrüder Grimm, die unsere Phantasie beflügelten und uns zum Träumen anregten. Nun kann man sich noch einmal in die Welt von "Gut und Böse" zurückversetzen lassen. Prominente Sprecher wie Rolf Hoppe, Corinna Harfouch, Daniel Minetti, um nur einige zu nennen, trugen dazu bei, das die Märchengestalten in einer aufwendigen und liebevollen Produktion erneut zum Leben erwachten. Unsere erste CD-Box dieser Art enthält acht der schönsten Märchen:

- Schneewittchen
- Hänsel und Gretel
- Hans im Glück
- Frau Holle
- Von einem der auszog das Fürchten zu lernen
- Die Bremer Stadtmusikanten
- Schneeweißchen und Rosenrot
- Brüderchen und Schwesterchen

TitelGrimms Märchen Vol. 1 
AutorBrüder Grimm
GenreMärchen
ArtLesung
Sprecher 
VerlagRandom House Audio
CDs3
ISBN9783898305150  (früher 3898305155)
Preis CD
15,00 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Kassetten3
ISBN9783898305167  (früher 3898305163)
Preis MC
12,00 € (unverbindliche Preisempfehlung)
MC Kauf
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Download
5,95 €
Dauer180 min
 


Unsere Rezension  

Bei den Hörspielen aus dem Hause LITERA konnte man eigentlich nie genau sagen, woran man war. Es gab brillante Umsetzungen der Vorlagen, es konnte aber auch etwas herauskommen, was verdächtig nach Sondermüll klang. Und das war bei den Märchenumsetzungen nicht anders.

Zwölf LITERA-Märchen wurden in dieser Box zusammengefasst. Darunter auch – um diese schnell abzuhaken – vier kleinere "Schnellschüsse", die seinerzeit als Füllmaterial für eine LP herhalten mussten: "Sterntaler", "Hirtenbüblein", "Wolf und Mensch" und "Fuchs und Katze". Hierbei handelt es sich eigentlich um reine Lesungen mit verteilten Rollen, am Anfang ein wenig mit Musik unterlegt. Lobenswert hierbei: die Sprecher wurden gut ausgesucht und sie machen ihre Sache auch über die kurze Laufzeit von bis zu jeweils knapp vier Minuten ausgezeichnet.

Sechs weitere Märchen weisen eine etwas längere Spielzeit von bis zu 15 Minuten auf – das sind die Märchen, die zu DDR-Zeiten noch auf Vinyl-Singles veröffentlicht wurden: "Schneewittchen", "Hänsel und Gretel", "Hans im Glück", "Frau Holle", "Die Bremer Stadtmusikanten" und "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen".

Wie schon im Einleitungstext angedeutet, schwankt die Qualität der einzelnen Hörspiele, wenn auch bei diesen noch in einem erträglichen Rahmen. "Schneewittchen" wirkt ein wenig lieblos umgesetzt. Man hat sich zwar die Mühe gemacht, einzelne Dinge zu modernisieren (aus dem Schnürriemen wurde ein Gürtel), bzw. den Verlauf der Geschichte etwas voranzutreiben oder gegen Ende auch etwas zu "entschärfen" (die Hexe fällt nach der letzten Botschaft ihres Spiegels einfach tot um), aber die Sprache wirkt immer noch etwas altertümlich – und der Part des Prinzen fiel beschämend schleimig aus. Aber dafür wurden die Sprecher gut gewählt.

"Hänsel und Gretel" und "Frau Holle" sind dagegen anständig umgesetzt, die Sprache wurde leicht modernisiert, so dass auch Kinder, die den Originaltext nicht kennen, keine Verständnisprobleme haben dürften. Gesunder Durchschnitt – nichts Besonderes, aber auch nichts, bei dem man den Kopf schüttelt.

"Hans im Glück" und "Die Bremer Stadtmusikanten" sind echte Glücksgriffe. Äußerst sympathisch umgesetzt, liebevolle Dialoge und sogar hin und wieder richtig witzig und unterhaltsam gemacht, mit überzeugenden Sprechern und netten, passenden Musikstückchen – besser kann man es kaum machen. Einziges, aber glücklicherweise geringes Manko sind einige wenige Redewendungen, die etwas ungewöhnlich oder veraltet wirken. Unabhängig davon, ob ein Esel sprechen kann oder nicht – er wird heutzutage nur in sehr seltenen Fällen zu einem Hund sagen: "Hallo, Packan, was ficht dich an?".

"Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" ist ein besonderer Fall. Zugegeben – die Umsetzung ist großartig gelungen, die Sprecher sind durch die Bank überzeugend gewählt und Musik und Effekte sind ungewöhnlich gut. Allerdings sollte man schon eher sagen: manchmal vielleicht sogar ein bisschen zu gut. Unheimliche Echo-Effekte, die das Gelächter der sonderbaren Gestalten noch verstärken, Totenköpfe, die mit Karacho über eine Kegelbahn kullern und einige Knochenkegel umwerfen, ein Leichnam, der mit hörbarem Grinsen androht, den Helden nun erwürgen zu wollen ... das sind alles fantastische, atmosphärische Augenblicke (und auch wenn die Beschreibungen jetzt vielleicht anders klangen – frei von jeder Form von Trash). Aber im Gegensatz zum Helden der Geschichte ist der Hörer vielleicht nicht immer gegen solchen Grusel gefeit. Wenn auf der Hülle steht "Für Kinder ab vier Jahren", dann soll ganz besonders an dieser Stelle der Zeigefinger erhoben werden: Eltern, passt auf – dieses Hörspiel ist definitiv nicht für jedes Kind geeignet.

Die letzten beiden Märchen stammen von einer LP, von der jede Geschichte eine Seite einnahm. So kommen "Schneeweißchen und Rosenrot" und "Brüderchen und Schwesterchen" zu einer Laufzeit von jeweils ca. 30 Minuten. Es ist schon interessant, wie ein und dasselbe Team zwei so unterschiedliche Hörspiele produzieren kann.

Wenn man bei "Schneeweißchen und Rosenrot" von der etwas altertümlichen Sprechweise der Figuren und einigen überflüssigen Einsätzen absieht (auch vor der dritten Wiederholung sollte jeder Hörer bereits verstanden haben, dass Schneeweißchen nach dem weißen und Rosenrot nach dem roten Rosenstrauch vor der Hüttentüre benannt wurde), ist das Hörspiel eigentlich sogar sehr gelungen. Die Szenen, in denen die beiden Kinder mit dem Bären ihre Späße treiben, wirken sehr natürlich und unbeschwert, der Sprecher des Zwergs liefert eine großartige Leistung ab, die Handlung ist leicht nachvollziehbar und die Effekte gelungen. Ein Hörspiel, das man jedem ans Herz legen kann.

Ganz anders "Brüderchen und Schwesterchen". Die Sprache des Hörspiels liegt irgendwo zwischen 'sonderbar' und 'katastrophal'. Hier findet man ungewöhnlich kantig oder unvollständig wirkende Sätze in einer verwirrenden Mischung aus Alt und Neu, an die teilweise gegen Ende noch einmal kleine Anhänge gepackt werden ("Wo nehme ich, die Böses tut wie andere atmen, jetzt meine Freude her, wenn ich die beiden nicht mehr quäle mit Hunger, Durst, zu harter Arbeit und mit Schlägen, du, woher?" – "Und du kannst gar nichts tun, hä?" – "Wer sagt, dass ich nichts tun kann, du."). Zwar machen die Sprecher ihre Sache gar nicht mal schlecht, aber das Ergebnis zählt auf keinen Fall zu den Sternstunden LITERAs.

Alles in allem bleibt am Ende dieser Box ein sehr gemischter Eindruck. Es gibt fast genauso viele Gründe, die für die Anschaffung dieser Box sprechen wie dagegen. Daher bleibt es hier bei einer neutralen Bewertung.

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(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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