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| 04.09.2010 | ![]() |
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Inhaltsangabe des Verlags Das neueste Abenteuer der Weltraumpartisanen General Smith hat die Macht über weite Teile der Erde an sich gerissen. Mark Brandis, Pilot und neuer Commander der Delta VII, hatte mit seiner Crew auf einem der letzten scheinbar sicheren Orte im Sonnensystem Zuflucht gefunden: auf der Venus-Kolonie. Doch der Kampf um die Venus steht kurz bevor. Mark Brandis setzt alles aufs Spiel, um die genauen Pläne des Diktators herauszufinden und die Betroffenen zu warnen. Der Partisanenkampf beginnt!
Unsere Rezension zu Folge 1, "Bordbuch Delta VII" ![]() ![]() ![]() Eine neue Science-Fiction-Hörspielreihe aus einem renommierten Verlag wie steinbach sprechende bücher, das macht neugierig. Vor allem, wenn es vom Verlag auch noch so groß angekündigt wird wie "Das Hörspiel-Ereignis des Jahres 2007!". Solch eine Sensation wie in diesem Werbeslogan angekündigt ist "Mark Brandis Bordbuch Delta VII" nun nicht unbedingt, aber ein bisschen Werbung ist dem Verlag ja nicht übel zu nehmen. Was erwartet einen also beim Hören? Eine gute Produktion, sehr gute Sprecher, eine auflockernde Geräuschkulisse und eine Geschichte, welche einen sehr guten Hintergrund für eine spannende Hörspiel-Reihe bietet. Auf der Checkliste kann man also eigentlich überall einen Haken setzen, und somit dem Hörspiel eine sehr gute Note geben. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn diese ganzen Einzelkriterien müssen zusammen spielen, auch in den Details muss alles passen, und hier merkt man der Serie den Start noch deutlich an. Die Figuren arbeiten zwar zusammen, aber eine wirklich herzliche Atmosphäre fehlt zum Beispiel. Und auch in der Handlung gibt es den einen oder anderen Sprung, welcher ein wenig hölzern wirkt. Apropos Atmosphäre: Was für eine Art Hörspielserie erwartet den Hörer? Es zeichnet sich bereits ab, dass die Folgen aufeinander aufbauen und einer großen Rahmenhandlung folgen, die einzelnen Folgen aber zumindest im Hauptthema wohl jeweils abgeschlossen sind. Die Atmosphäre wirkt dramatisch und düster, Spannung wird also vor allem im weiteren Verlauf sicher im Vordergrund stehen. Nachdem der Rahmen in dieser Folge abgesteckt wurde, können alle anderen Folgen hier aus dem Vollen greifen. Besondere Erwähnung verdient noch die Musik. Diese besticht und ist perfekter Ausgleich für die etwas zurückhaltendere Geräuschkulisse. Fazit: ein guter Start, der aber noch viel Entwicklungspotential bietet und erhoffen lässt. Für dieses zukünftige Potential gibt es einen halbes Extra-Sternchen. Unsere Rezension zu Folge 10, "Raumsonde Epsilon (Teil 2 von 2)" ![]() ![]() ![]() Mark Brandis und seiner Crew gelingt es mit der Unterstützung des totgeglaubten Grigori “Grischa“ Romen, von der Raumstation Isidor zu fliehen. Mark Brandis setzt die Suche nach der Raumsonde Epsilon mit der instand gesetzten Hermes fort. Nach kurzer Zeit werden sie von Raumschiffen der Vereinigten Orientalischen Republiken angegriffen und erneut gefangen genommen. Die Crew wird auf dem Jupitermond Kallisto unter Arrest gestellt und glaubt den Wettlauf um die Sonde schon verloren zu haben, doch es soll ganz anders kommen…. Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil des Zweiteilers an. Wie schon im ersten Teil erhält der Hörer zu Beginn einen kurzen Rückblick über das zuvor Geschehene. Dies geschieht in Form eines persönlichen Logbuchs. Nach der Flucht von der Raumstation Isidor ist Mark Brandis neben der Suche nach der außerirdischen Raumsonde auch noch mit dem Rätsel um „Grischa“ beschäftigt. Dieser hatte sich mit seinem defekten Kolibri in die Unendlichkeit verabschiedet und sein Überleben war mehr als unwahrscheinlich. Die Story wird durch diesen Handlungsstrang wesentlich bereichert und stellt zugleich eine Verbindung zu den Hörspielfolgen 5 und 6 „Testakte Kolibri“ dar. Die Handlung wird immer wieder geschickt in andere Bahnen gelenkt, sodass die komplette Geschichte nicht vorhersehbar ist. Die Gefangenschaft auf dem Jupitermond Kallisto, der erste Kontakt mit der Raumsonde Epsilon und ein überraschenden Ende bieten dem Hörer spannende Unterhaltung. Wie immer ist auch in dieser Folge die Sprecherauswahl hervorragend. Die Stammsprecher agieren auf gewohnt hohem Niveau, selbst bei Tasmania Ulbricht, die die Rolle der Ludmilla Wolska spricht, ist eine Steigerung ihrer Sprecherleistung zu verzeichnen. David Nathan gibt den Grigori “Grischa“ Romen und kann durch seine unverkennbare Stimme einmal mehr überzeugen. Ebenfalls liefern Stefan Gossler als Oberst Lao Wu und Udo Schenk als Captain Roger D'Arcy eine überzeugende Sprecherleistung ab. Die akustische Untermalung überzeugt, wie schon in den vorangegangenen Hörspielfolgen, zu jeder Zeit und vermittelt dem Hörer ein glaubhaftes Weltraumabenteuer. Das Cover ist ansprechend und passend zur Handlung gestaltet worden. Im Booklet dieser Folge befindet sich eine Zeichnung der Raumsonde Epsilon, sowie kurze Artikel zur Büchse der Pandora und zur Theorie von Duncan Lunan. Mit einer Gesamtspielzeit von 117 Minuten (Teil 1 und Teil 2 zusammen) erlebt der Hörer ein spannendes Weltraumabenteuer um Mark Brandis. Unsere Rezension zu Folge 5, "Testakte Kolibri (Teil 1 von 2)" ![]() ![]() ![]() Jahrelang war mir die Begeisterung um die, damals noch vergriffenen, Bücher der "Mark-Brandis-Reihe von Nikolai v. Michalewsky aufgefallen. Da ich kein eingefleischter Leser von Science-Fiction-Romanen bin, ließ ich es auf sich beruhen. Nun aber fiel mir die "Testakte Kolibri" als Hörspiel in die Hände und mein Interesse war sofort geweckt. Was ist dran an Mark Brandis, den es als Buch immerhin schon seit ca. 40 Jahren gibt? Auffallend ist die angenehme Atmosphäre, die Mark Brandis als Person ausstrahlt: Kaum hat er seine neue Position als Leiter der Testpiloten des neuen Raumschifftypes "Kolibri" besetzt, setzt er sich mit seiner Umgebung und den Personen auseinander und schließt Freundschaften. Zwar steht die Technik und somit die "Science-Fiction" eindeutig im Vordergrund, aber die Person Mark Brandis, seine Ehefrau und das Team spielen ebenfalls eine große Rolle. Von daher kann man zwar mit diesem Hörspiel die Reihe beginnen, da jeder Roman in sich abgeschlossen ist. Es scheint aber sinnvoller, mit Folge 1 zu starten, um die persönliche Entwicklung von ihm nachvollziehen zu können. Das Hörspiel selber ist rundherum gelungen: Sehr gute Sprecher, eine ausgezeichnete Hintergrundakustik und das sehr informative Booklet runden das Ganze ab. So befindet sich nämlich im Booklet eine wesentlich umfangreichere Inhaltsangabe, als auf der Rückseite der CD-Hülle, und es werden Fachbegriffe erklärt. Man merkt, dass die Hörspielreihe mit viel Liebe zum Detail produziert und der erfolgreichen Buchvorlage mit Sicherheit gerecht wird. Einziges Manko: Das Hörspiel hört am Ende der CD mitten in einer sehr spannenden Szene auf - man sollte die Fortsetzung also möglichst sofort zur Hand haben. Fazit: Ein sehr gut produziertes Science-Fiction-Hörspiel, das auch Hörspielfreunde mitreißt, die normalerweise andere Genres bevorzugen. Demzufolge dürfte es für Fans ein echtes Highlight sein! Weitere Hörbücher dieser Reihe: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Ihre Meinung Sie möchten das Stück kommentieren? Oder haben Sie eine andere Meinung als wir? Dann teilen Sie uns dies mit.
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