22.06.2018
   
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Hören statt langweilen!


Hörbuch ISBN B000CNEQ4Q
Inhaltsangabe des Verlags

Die Geschichte des Auftragskillers Steven Caine, der bei seiner Hinrichtung, von einer dunklen Macht, dem Volk von Kyan`tor vor dem sicheren Tod gerettet wird. Dieses Volk lebt seit Jahrtausenden im Verborgenen, von wo es die Geschicke der Erde lenkt. Caine ist dazu auserkoren, der neue Träger des Penumbra-Amulettes zu werden, in dem der Geist eines der grausamsten Kämpfer der Kyan`tor gebannt ist. Mithilfe dieses überirdische Kräfte verleihenden Amulettes soll sich Caine den Feinden der Kyan`tor, den schrecklichen Aganoi stellen, die ebenfalls um die Herrschaft auf der Erde kämpfen.

Aber auch die Colin-Drake Bruderschaft und andere Gruppierungen wissen um dieses verborgene Ringen. Caine gerät tiefer und tiefer in diesen mörderischen Konflikt und erfährt eine immer größer werdende psychische Abhängigkeit zu dem grausamen Geist des Amulettes. Wird er an dieser unmenschlichen Aufgabe zerbrechen?

TitelCaine - Das Amulett von Kyan´Kor (Folge 1) 
AutorGünter Merlau
GenreKrimi/Thriller
Fantasy
ArtHörspiel
SprecherTorsten Michaelis
Lutz Riedel
Kaspar Eichel
Peter Groeger
Klaus Sonnenschein
Frank Hildebrandt
VerlagLAUSCH - Phantastische Hörspiele
CDs1
ISBN
Preis CD
7,99 € (unverbindliche Preisempfehlung)
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Unsere Rezension  

Die Startfolge der Serie „Caine“ fängt recht interessant an, und bietet einmal ganz neue Elemente. Es ist anfangs zunächst sogar schwierig, überhaupt ein Genre zu benennen, denn sowohl Elemente aus einem Krimi fließen ein, ebenso welche aus Science-Fiction als auch aus Horror-Hörspielen. Allerdings ist man am Anfang auch nur Zeuge einiger Handlungsstränge, ohne diese wirklich komplett zu verstehen. Erst im Laufe des Hörspiels beginnt man langsam zu begreifen, worum es denn überhaupt in dieser Serie gehen könnte. Da „Das Amulett von Kyan’Kor“ allerdings endet, wenn man beginnt, das Stück so langsam einzuordnen, ist das Stück am Ende ein wenig unbefriedigend. Da sehr viel Klärungsbedarf besteht und der Hörer sehr viel erfahren muss, wäre eine Doppelfolge zum Auftakt nicht verkehrt gewesen, oder zumindest hätte man die zweite Folge gleichzeitig mit veröffentlichen sollen.
Soweit man das Stück bisher beurteilen kann, entwickelt es sich nach einem sehr viel versprechenden Auftakt doch wieder ein klein wenig zu marktüblichen Gedanken und Umsetzungen hin (die Hauptfigur wird von einer recht unmotiviert dargestellten großen Macht ergriffen und besitzt plötzlich Superkräfte; diese Stelle ist ein wenig zu flach). Bleibt abzuwarten, wie es weiter geht. Potential hat die Serie, aber es ist noch nicht klar, wohin sie sich bewegt.
Brillant ist auf jeden Fall die Umsetzung. Mit Torsten Michaelis wurde einer der besten Sprecher am Markt für die Hauptrolle gefunden. Auch die Klangeffekte sind fulminant und bestechen von Zeit zu Zeit durch ein wahres Feuerwerk an Höreindrücken, bieten aber dazwischen immer wieder genügend Ruhe, um nicht erdrückt zu werden. Technisch ein beachtliches Erstlingswerk des Verlags Lausch.

Unsere Rezension  

Brachial und düster. So kann man Caine beschreiben, ein Hörspiel, dass nicht mit Kraftausdrücken geizt. Zu recht wird es empfohlen ab 16 Jahre.

Das Hörspiel beschreibt die Wandlung des Auftragskiller Caine zum Kämpfer für das Gute.

Die Sprecher, eine Mischung von bekannten Synchronsprechern und nicht so namhaften Darstellern, funktioniert. Als herausragend kann man Thorsten Michaelis (die Synchronstimme von Wesley Snipes) bezeichnen. Man nimmt ihm die Rolle des eiskalten aber auch im Verlauf der Handlung
gebrochenen Charakter Caines ab.
In anderen Hörspielen üblich, hier aber nicht: Es gibt keinen zusätzlichen Erzähler. Caine selber schildert die Situationen aus seiner Sicht. Dies verstärkt das „Kino im Kopf“-Erlebnis. Die Geräuschkulisse rundet das gehörte Geschehen ab.
Auch die Musik unterstreicht das positive Gesamtergebnis. Diese ist eine gelungene Mischung aus dem "Hollywood"-Musikarchiv, je nach Situation passend mal hektisch, mal düster. Nur ein oder zwei Stücke, die bereits bei der Sinclair Edition 2000 oder dem Titania Gruselkabinett Verwendung fanden, sollte man in Zukunft weglassen

Fazit:
Lausch erfindet mit diesem Erstlingswerk das Hörspiel nicht neu, bietet aber kurzweilige Unterhaltung, die zu gefallen weiß.

Weitere Hörbücher dieser Reihe:
 Collin Drake und die Bruderschaft (Folge 3)
 Dunkelheit (Folge 4)
 Todesengel (Folge 2)  



(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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