22.06.2018
   
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Hörbuch ISBN
Inhaltsangabe des Verlags

Eine Hausarbeit mit dem Thema "Serienmörder" führt Lia in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie zu dem gefährlichen Killer Rasputin. Kurz darauf wird ihre beste Freundin Maike das dritte Opfer eines Serienmörders, der seit einigen Tagen ganz Köln in Atem hält.
Die Polizei und Lias Vater, ein angesehener Profiler des BKA, kommen bei ihren Ermittlungen nicht weiter. Als Rasputin dann auch noch die Flucht aus der Psychiatrie gelingt, spitzt sich die Lage zu. An Heiligabend kommt es im Hause der Familie Weigelt zur tödlichen Entscheidung.

Im Moment besitzen das Hörspiel noch keine ISBN-Nummer, daher nur über die Seite des Verlages zu kaufen.

TitelHerzlos (Episode 1) 
AutorMarkus Topf
GenreKrimi/Thriller
ArtHörspiel
SprecherErzähler: Robert Herrmann
Lia Weigelt: Kerstin Linnartz
Sven Fehse: Volkram Zschiesche
Kommissar Rohde: Christof Maaß
Rasputin Brandner: Torsten Knippertz
Jennifer Mohr: Birgit Stauber
Jochen Weigelt: Matthias van den Berg
Maike Sander: Sara Kelly-Husain
Kommissar Diehl: Marco Aurel
Dr. Seidel: Matthias Rimpler
Dr. Christiane Wolf: Nicole Engeln
Nils Kiefer: Mathis Landwehr
Frau Weigelt: Jenny Reuter
Frau Mohr: Barbara Nöske
Professor: Christoph Wielinger
Pfleger: Markus Topf
Zweites Opfer: Elena Cojoc
VerlagDas 5te Gebot
CDs1
ISBN
Preis CD
5,00 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Unsere Rezension  

Sämtliche Sprecher liefern eine sehr gute Leistung ab. Besonders das Heldentrio ist sehr überzeugend. Birgit Stauber verdient dabei eine besondere Erwähnung, da sie wirklich das hält, was man erwartet.
Die Geräusche werden zwar sehr sparsam eingesetzt, was aber dennoch äußerst effektiv ist. Die Musik ist ebenfalls sehr gut gelungen, insbesondere das „Titelthema“, das mich jedoch mehr an eine Action-Serie erinnerte.
Die, sehr schnellen, Ortswechsel wirken doch etwas hektisch. Gerade hat man sich an die Umgebung gewöhnt und schon geht es woanders weiter. Das tut dem Storyablauf nicht immer gut.
Was man sich bei einigen Hörspielen wünschen würde, ist hier doch leider störend. Die Handlung wird viel zu schnell angegangen, obwohl da noch ein riesiges Potential gewesen wäre, aus dem man noch eine Menge hätte herausholen können. Die etwas über 30 Minuten sind doch zu wenig, um so viel Handlung hinein zu packen. Da wären locker nochmals 30 Minuten, und mehr, drin gewesen.
Der Part des Erzählers hätte auch noch etwas ausgebaut werden können. Dieser hätte sich nicht nur auf die Orts- und Zeitangabe beschränken müssen.
Fazit: Alles in allem eine sehr gute erste Folge einer Serie, die extrem viel versprechend zu werden scheint. Ich hoffe, das die nächsten Folgen etwas mehr Spielzeit bekommen werden. Ansonsten freue ich mich schon auf Episode 2.

Unsere Rezension  

Serienmörder sind die Popstars unter den Bösewichten. Sorgten zu Zeiten Jack the Rippers Zeitungsartikel beim Leser für kalkulierten Schauer, der die Auflagen der Gazetten in die Höhe trieb, so dürfen die Psychopathen in unseren multimedialen Zeiten in Gestalt von Hannibal Lector oder Totmacher Haarmann auch noch auf der Leinwand, beziehungsweise als „Sandmann“ auf den Bildschirmen ihr blutiges Werk verrichten. Quoten, Kult und gefüllte Kassen lassen sich mit den (echten oder erfundenen) charismatischen Mehrfachtätern, deren Opfer nur verhältnismäßig wenigen Filmemachern belichtetes Celluloid wert sind, zu allen Zeiten erreichen. Psychos sind offensichtlich in. Dank Ripperrecords kam Schlitzer-Urvater Jack, nach vielen Film-und Fernsehauftritten, auch im Hörspiel zum Einsatz.
Das Label „Das 5te Gebot“ hat sich für den Auftakt seiner gleichnamigen Serie ebenfalls des offensichtlich mehrheitsfähigen Themas angenommen. Doch während sich einige Produktionen bei allem Unterhaltungswert durchaus um psychologische Differenzierung und verantwortungsvolle Charakterzeichnung bemühen („Das Schweigen der Lämmer“, "Der Totmacher", „Der Sandmann“, „From hell“ oder das Ripperrecords-Hörspiel), begnügt sich „Herzlos“ mit purem Entertainment. Das ist legitim. Ob es aber auch besonders aufregend ist? Kann man für einen Killer Abscheu empfinden, der als anekdotisch-humoriger Batman-Joker agiert? Hier sollte wohl eher eine Kultfigur geschaffen, als sich mit der Psyche eines Menschen befasst werden. Und kann man mit den studentischen Hauptdarstellern mitfühlen, die angesichts des Mordes an ihrer Freundin bestenfalls ein cooles „oh wie schrecklich“ von sich geben? Coolness aller Orten. Emotional ist man beim Hören nicht wirklich involviert. Gegen „Herzlos“ ist ein Hörspiel wie „Jack the Ripper“ das reinste Psychogramm.

"Herzlos" bleibt an der schicken Oberfläche, bietet Action pur. Dort wo lautmalernde Spannungswerke wie etwa die Produktionen von Pandorasplay kunstvoll die Fantasie des Hörers einbeziehen und „Kino für die Ohren“ kreieren, entsteht bei Das 5te Gebot durch die wenig tiefe Charakterzeichnung, die bis zur Perfektion kultivierte Flottheit und die bloß nicht zu langen Dialoge oder gar Monologe eher eine glatte TV-Ästhetik, also „Fernsehen für die Ohren“. RTL 2 macht einfach Spaß? Der Film-Film für den Hörkanal? Was der "Akte X" die typografischen Tages-Angaben sind („Monday, 21 p.m.“), ist dem 5ten Gebot die sonor eingesprochene Zeitangabe vor jeder Szene: „Köln-Ehrenfeldt, Wohnung von Sven Fehse, 12 Uhr“. Und auch sonst wird die Story möglichst serienkompatibel rübergebracht: Schnelle Szenenwechsel, satte Sounds. Mitunter fällt dem Erzählstil die Glaubhaftigkeit zum Opfer, denn man serviert uns stellenweise schon eine arge Räuberpistole mit Autoverfolgungsjagden, Schießereien und Axtgemetzel, garniert mit coolen Sprüchen („...ich lieb dich, du Spinner“). Manhattan in Köln. Manchmal binden uns die Hauptfiguren, Lia und Sven, einen ziemlichen Bären auf, indem sie sich mal eben so nach Bedarf mühelos in den Computer der Kripo einhacken oder es ihnen wie selbstverständlich erlaubt wird, hinter einer verspiegelten Scheibe einem polizeilichen Verhör beizuwohnen. Boah, was Studenten so alles erleben!
Auch die echobehallte Schlussdrohung von Rasputin, dem Killer, sagt uns nicht ganz klischeefrei, dass mit dem Ende noch längst nicht Schluss ist und eine Serie ins Haus steht: „Ich komme wieder-wieder-wieder-wieder...“. Es sei nicht unterschlagen: Stellenweise gelingen tolle erzählerische Kniffe, z.B. in der Szene, in der der Killer Rasputin, der gerade die Familie Weigelt in Schach hält, entwaffnet wird. Nach einem hektischen Dialog fragt die Tochter des Hauses den Unhold unvermittelt: „Haben Sie eigentlich die Haustür hinter sich zugemacht?“ Im nächsten Moment bekommt Rasputin von Sven eins über den Schädel gezogen; wir wissen also, dass die Haustür NICHT zu war. Solche Pfiffigkeiten gibt es durchaus häufiger.
Produktionstechnisch steht „Herzlos“ auf hohem Niveau. Die Sprecher agieren größtenteils herz-erfrischend lebendig. Besonders gut gefällt Birgit Stauber als überhebliche Jennifer - ein wahres Miststück. Der Geräusche- und Sample-Teppich ist lobenswert dicht und anschaulich. Wer ästhetische TV-Action mag, ist bei diesem Hörspiel gut dran. Wer psychologisch packende Geschichten mit trennscharf gezeichneten Figuren liebt, hofft auf die Fortsetzung, die vielleicht etwas profunder erzählt wird. 3 hoffnungsvolle fette Sterne für ein technisch überzeugendes, inhaltlich noch nicht ganz ernstzunehmendes Erstprodukt.

Unsere Rezension  

Ein atemraubender Krimi inklusive Serienmörder. Darum dreht sich alles in diesem Hörspiel.
Die Story ist recht interessant und durch die schnell folgenden Ortswechsel und der rasanten Musik wird man geradezu in einen Strudel schnell aufeinander folgender Ereignisse gezogen.
Das ganze ist vergleichbar mit TV Serien wie "Alarm für Cobra 11". Es macht Spaß dem Hörspiel zu lauschen, da es mal etwas anderes ist und einem keine Zeit für eine Pause lässt. Klasse!
Ein dickes Minus ist die sehr kurze Spielzeit von 30 Minuten.

Alle Sprecher sind mit Begeisterung am Werk, was man deutlich raushört. Besonders gefielen mir die Rollen von Sven Fehse (Volkram Zschiesche), Rasputin Brandner (Torsten Knippertz), Jennifer Mohr (Birgit Stauber) und Maike Sander (Sara Kelly-Husain).
Perfekt besetzt und äußerst Authentisch!

Soundmäßig läuft alles glatt und die Musik ist mehr als passend zur Serie, nämlich ebenso rasant. Davon wünsche ich mir mehr und am besten eine Soundtrack CD nach den ersten 10 Folgen.

Fazit:
Eine Serie die Potenzial hat und einen auf weitere Folgen freuen lässt.

Weitere Hörbücher des Autoren
 Das Geheimnis der Tempelritter (Folge 2)  
 Der Kodex (Folge 1)  
 Der verlorene Tag (Folge 3)  
 Die Spur aus Blut (Folge 4)
 Im Fadenkreuz (Episode 3)
 Rasputins Rückkehr (Episode 2)



(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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