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Hörbuch ISBN 3899640055
Inhaltsangabe des Verlags

El Greco wird nach Sevilla gerufen, um dort den Großinquisitor Nino de Guevara zu malen. El Greco aber will mit seinem Gemälde nicht „fromme Bestürzung und (…) heiligen Schrecken“ verbreiten, sondern so malen „wie Gott es mir befiehlt durch die Wahrhaftigkeit“, um nämlich zu zeigen wie die Kirche jener Tage aussieht: „Sie ist ein blutiges Feuer geworden, Eminenz!“. Kurz darauf aber erkrankt der Kardinal und El Greco soll seinen Freund, den berühmten Arzt Cazalla rufen, dessen Bruder bereits der Inquisition zum Opfer gefallen war. Will sich nunmehr Cazalla an Guevara rächen?
Diese beiden hoch dramatischen Situationen entwickelt und verbindet Andres in seiner Novelle meisterhaft und er verwendet dabei starke und eindringliche Bilder – etwa El Grecos berühmtes Werk „Gewitter in Toledo“, um die Situation der Angst, aber auch die des entschlossenen Mutes zu verdeutlichen.
Dem Schauspieler Matthias Haase gelingt es, diesen Spannungsbogen zu intensivieren, ihn noch lebendiger und dramatischer an unser Ohr zu tragen, als es der bloße Text vermag. Fast atemlos folgt der Hörer diesem „Krimi“ von der ersten bis zur letzten Minute.

TitelEl Greco malt den Grossinquisitor 
AutorStefan Andres
GenreHistorischer Roman
ArtLesung
SprecherMatthias Haase
VerlagAudiobuch
CDs2
ISBN9783899640052  (früher 3899640055)
Preis CD
19,90 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Dauer84 min
 



Unsere Rezension  

Der Verlag preist dieses Stück als einen Krimi an. Dies sollte daher zunächst einmal zurecht gerückt werden. Es handelt sich um ein Kleinod, eine ganz besondere Geschichte, die nicht umsonst einen sehr guten Ruf hat, aber sie ist ganz gewiss kein Krimi.
Wie könnte man die Geschichte definieren? Eine Studie über die große, aber kurzatmige Macht der Gewalt und die leise, aber nachhaltige Macht des Geistes? Eine psychologische Studie über Angst und Rache? Ein kunsthistorisches Werk über die Pflicht und die Macht der Kunst?
So oder so, es ist kein leichtes Werk, aber ein bedeutendes. Selten wurde so intensiv in die Figuren eines Romans hineingesehen, man kommt sich vor wie ein heimlicher Lauscher einer Psychoanalyse. Vielleicht trifft daher die Bezeichnung philosophische Geschichte am ehesten zu, wenn man Philosophie als Menschenkunde auffasst.
Das Buch ist ein Appell an die Vernunft, ein Aufruf, sich an die Stärke des Geistes zu erinnern. Ein Aufruf gegen die Gewalt. Der Autor hat in diesem Buch die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg verarbeitet, die Aussage ist aber leider in unserer Zeit wieder aktuell wie eh und je.
Das Buch wurde perfekt vorgetragen, Matthias Haase versteht es, die Stimmung umzusetzen, und die düstere Atmosphäre geradezu greifbar werden lassen.

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(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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