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Hörbuch ISBN 3898304868
Inhaltsangabe des Verlags

Prime Crime heißt: beste Unterhaltung im beliebten Radio-Format. Am Samstag vormittag ist bei WDR 5 Hochspannung garantiert: Internationale Spitzenkrimis bereiten den Hörerinnen und Hörern wohlige Schauer, verwirrenden Nervenkitzel, aufregendes Grübeln und genußvolles Rätselraten. Entspannung tritt erst nach einer Stunde ein. In der dritten Box mit Hörspiel-Krimis aus dem Fundus des WDR geht es diesmal um das Thema: "Mord ohne Grenzen" - internationale Verwicklungen, den Tatort Europa, das Hörspiel als Blickpunkt zur Welt.

TitelWDR Prime Crime - Mord ohne Grenzen 
Autordiverse
GenreKrimi/Thriller
ArtHörspiel
SprecherGunter Schoß
VerlagRandom House Audio
CDs6
ISBN9783898304863  (früher 3898304868)
Preis CD
24,75 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Kassetten3
ISBN9783898304870  (früher 3898304876)
Preis MC
24,75 € (unverbindliche Preisempfehlung)
MC Kauf
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Dauer300 min
 



Unsere Rezension  

Ganze sechs, jeweils ca. 50minütige Kriminalhörspiele aus der Schatztruhe des WDR befinden sich in dieser Zusammenstellung, die allesamt bereits in der „Goldmann Primo“-Reihe als Kassette veröffentlicht wurden. Da eine ausführliche Kritik zu allen Hörspielen vermutlich den Rahmen sprengt, sollen sechs Kurzkritiken an dieser Stelle genügen:
CD 1: "Das schaudererregende Abenteuer im Orient-Express" von Michael Koser. Ursprünglich war dieser Krimi als eine Folge der legendären Van-Dusen-Reihe geplant, doch sie wurde abgelehnt ... aus verständlichen Gründen: dieser Krimi von dem nackten Toten, der in einer Damentoilette des still stehenden Luxus-Zuges gefunden wird, ist in seiner Auflösung sehr makaber. Aber dennoch ist er ein kleines Meisterwerk der Unterhaltung: spannend, witzig und dazu noch eine Sache zum Mitraten, da man sämtliche Indizien gleichzeitig mit dem Meisterdetektiv Shylock Homes und seinem Freund und Chronisten Dr. Watts erhält. Die Sprecherleistungen (u. a. Klaus Herm, Michael Thomas, Magda Hennings) sind durch die Bank überzeugend. Einziger Kritikpunkt ist die teilweise etwas nervige Musik von Peter Zwetkoff.
CD 2: "Der Würger von Canongate" von Angus McAllister. Großartig, wenn nicht gar genial die Ausgangsposition des Krimis: der Anwalt Edward Middleton wird von Alpträumen geplagt, in denen er durch die Straßen geht und Morde begeht. Sein Hauptproblem: diese Morde geschehen tatsächlich – er verfolgt sie durch die Augen des Mörders mit. Fast glaubt er schon, selbst, die Morde verübt zu haben ... wenn er nicht ein wasserdichtes Alibi hätte. Eine echte Krimi-Mystery-Folge mit einem überragenden Christian Brückner als Edward Middleton (und gleichzeitig auch als Erzähler). Eine packende Geschichte mit einem überraschenden Ende, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hervorragende Sprecher (neben Brückner wirken Peter Lieck, Magda Hennings und Dieter Prochnow mit), stimmungsvolle Geräuschkulisse – was will man mehr.
CD 3: "Vertuscht" von Rodney David Wingfield. Dieser Krimi ist so eine Sache. Auf der einen Seite bietet er eine recht gute Handlung: ein Polizist, der glaubt, dass bei dem Unfalltod seiner Tochter vor einigen Jahren ein Verbrechen vertuscht wurde, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück, um die Entführung eines Industriellensohnes zu untersuchen. Dort wird er wieder mit der alten Geschichte konfrontiert. Auf der anderen Seite zieht sich die Handlung manchmal ein wenig, und an einigen Stellen wirken die Charaktere so, als wollten sie unbedingt jedes Klischee erfüllen. Eine richtige Überraschung gibt es in dem Fall eigentlich nicht, er plätschert eher vor sich hin ... reichlich unspektakulär, wenn auch nicht wirklich schlecht. Es wirken mit: Arno Görke, Heinz Baumann, Josef Meinertzhagen.
CD 4: "Mord ist ein Kinderspiel" von Tauno Yliruusi. Die Handlung: Kommissar Manki und sieben seiner Nachwuchskriminalisten reisen zwecks Fortbildung zu einer leerstehenden Villa. Einer von ihnen, Antiheld Marttila, muss mit ansehen, wie die Gruppe um ihn Stück für Stück von einem anscheinend irren Mörder dezimiert wird, der vermutlich einer von ihnen ist. Eine fantastische Handlung, einige großartige Sprecher (Matthias Ponnier, Hans Korte, Felix von Manteuffel, Michael Habeck), ein – zugegebenermaßen sehr - überraschendes Ende, das garantiert nachwirkt. Es gibt eigentlich nur zwei Probleme bei diesem Krimi: zum einen gibt es das eine oder andere unlogische Detail, zum anderen ist er absolute Geschmackssache, denn ob sich jeder mit der kriminalistischen Null namens Marttila identifizieren kann, ist eine rein persönliche Angelegenheit. Wobei natürlich das Ende auch nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte.
CD 5: "Gastspiel in Venedig" von Nikolai von Michalewsky. Ein Schönling und Filmschauspieler, der die besten Jahre bereits hinter sich hat, erhältvon einem reichen Industriellen ein verlockendes Angebot: gegen großzügiges Entgelt soll er die Rolle seines Lebens spielen – als Gatte der sterbenskranken, eher unattraktiven Tochter des Unternehmers. Allerdings ist der Schauspieler bereits verheiratet – und sich nicht sicher, ob er überhaupt die Rolle so lange durchhalten kann ... dennoch sagt er zu. Die Geschichte wächst ihm jedoch schon bald über den Kopf und es kommt zu einem Mord. Interessante Geschichte, eigentlich. Gute Sprecher, eigentlich (Siemen Rühaak, Walter Gontermann, Matthias Ponnier, Christiane Bachschmidt). Wie kommt es nur, dass sich dieser Fall zieht wie Kaugummi. Es gibt nur wenige echte Höhepunkte in diesem Drama, das Ende kann man bereits nach einem Drittel der Laufzeit erahnen, es dümpelt alles irgendwie lustlos dahin. Ein Beispiel dafür, wie man es besser nicht machen sollte.
CD 6: "Alles hat ein Ende" von Roderick Wilkinson. Eines Abends nimmt ein Reporter, der gerade auf Urlaubsreise ist, einen Anhalter aus dem strömenden Regen mit. Beide beobachten, wie eine Leiche in einem Polizeiwagen abtransportiert wird. Der Reporter wittert eine Story und macht sich an die Ermittlungen. Was diesen Krimi auszeichnet, ist seine ausgesprochene Gemütlichkeit ... und seine Klischees. Wer Dialoge braucht, bei denen auf jeden Satz eine mindestens ebenso lange Pause folgt, der kann hier getrost reinhören. Wer relativ wenige Überraschungen haben will, der darf gerne zugreifen. Auch wenn der Krimi an sich recht gut durchdacht ist, wird das letzte bisschen Spannung durch die klischeehafte Charakterisierung einzelner Personen und die drucklose Inszenierung getötet. Aber es soll ja auch Leute geben, die sich im Bett Krimis anhören wollen ... Als Sprecher wirken Arno Görke, Peter Lieck, Wolfgang Forester.

Bilanz: eine gesunde Mischung, in der garantiert für jeden etwas dabei ist, der sich mit Krimis auseinandersetzen will. Hier kann man eigentlich nichts verkehrt machen!


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(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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