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 Hörbücher
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Hörbuch ISBN 3000169369
Inhaltsangabe des Verlags

Tondor ist ein noch junger Planet. Der schon tausende Jahre währende Regen hat sich zu Ur-Meeren gesammelt, und in sie ergießt sich die Lava mächtiger Vulkane. Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht auf Tondor die frühesten Entwicklungsstufen von Planeten. Aber sie sind dort nicht alleine. Auch das Volk der Rachonten betreibt auf Tondor eine Forschungsstation. Da diese jeden Kontakt ablehnen, bleiben ihre genauen Absichten verborgen. Bei einer Expedition zum Nachbarplaneten Glosch, dessen Oberfläche noch aus reinem Magma besteht, entdeckt man eine bisher unbekannte Lebensform, die Magnozyten. Um das Leben dieser Plasmawesen genauer zu erforschen, wird eine Raumstation in die Umlaufbahn von Glosch gebracht und eine Kette verhängnisvoller Ereignisse nimmt ihren Lauf.

TitelTakimo - Magma (Folge 6)
AutorPeter Liendl, Gisela Klötzer
GenreScience-Fiction
ArtHörspiel
SprecherTakimo: Peter Flechtner
Nano: Antje von der Ahe
Aila: Martina Treger
Schaan: Tobias Kluckert
Jang: Thomas Vogt
Dr. Jodematuhn: Bodo Wolf
Dr. Periost: Tilo Schmitz
VerlagPolaris Hörspiele
CDs1
ISBN9783000169366  (früher 3000169369)
Preis CD
12,95 € (unverbindliche Preisempfehlung)
CD Kauf
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Download
9,95 €
Dauer69 min
 



Unsere Rezension zu Folge 1, "Panaray"  

Die neue Science-Fiction-Serie, aus dem Hause Polaris, erzählt die Abenteuer des Sternenwanderers Takimo und dessen Roboterhund Cox, welche sich irgendwo in der Galaxis herumtreiben.
Im ersten Hörspiel verschlägt es Takimo und Cox auf den “grünen” Mond Panaray, der zur wirtschaftlichen Nutzung freigegeben werden soll. Der abgehackte Funkspruch eines Forschers weckt jedoch die Neugier der zuständigen Planetenkommission, welche Takimo nach Panaray schickt, um dort nach dem rechten zu sehen.

Bei diesem Hörspiel passt einfach alles zusammen. Die, sehr gut durchdachte, Story schafft es immer wieder, den Hörer in den Bann zu ziehen, ohne dabei ins triviale oder unlogische abzurutschen. Die agierenden Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden und man kann sich sofort in die Rollen mit hineinversetzen.
Ein weiteres tun auch die Sprecher dazu, welche sehr gut ausgewählt worden sind. So ist mit Peter Flechtner, der deutschen Synchronstimme von Ben Affleck, eine sehr gute Wahl für die Rolle des Takimo getroffen worden. Auch die anderen Sprecher sind gut besetzt worden. SF-Freunde werden in der Stimme des "Lesley Green" Peter Groeger, die deutsche Stimme von "Quark", dem Barkeeper auf "Deep Space Nine" wieder erkennen.
Die, teilweise tranceartige, Musik ist stets passend zur Handlung gewählt und unterstreicht die ruhige Umsetzung des Hörspiels noch zusätzlich. Die Atmosphäre die im Hörspiel aufgebaut wird ist stets spannend, wobei sie niemals hektisch wird. Es wird auch keinerlei Effekthascherei betrieben. Mann konzentriert sich stets auf die Geschichte, die man erzählen möchte, und nicht auf vordergründige Soundeffektorgien, wie es ja leider in viel zu vielen Hörspielen mittlerweile die Regel ist.
Selten ist es einem Hörspiel gelungen mich von Anfang an so in seinen Bann zu ziehen, dass ich es direkt mehrmals hintereinander gehört habe. Die noch folgenden, bereits angekündigten, vier Teile machen auf jeden Fall neugierig.

Unsere Rezension zu Folge 2, "Sternenstaub"  

Um es direkt voraus zu schicken, das zweite Abenteuer von TAKIMO hält das, was das erste versprochen hat.

Takimos Reinigungsroboter ist defekt. Und was wäre ein Raumschiff ohne den guten Geist der sich um dessen Reinigung kümmert ? Also muss TAPP, so heißt der Roboter, repariert werden. Da TAKIMO das selbst nicht erledigen kann, steuert er die nächstgelegene Stelle an, von der er sich Hilfe verspricht: Science City, eine künstliche Stadt im freien Weltraum.

Auch diesmal weis Polaris-Hörspiele mit ihrer neuen Science Fiction-Serie zu überzeugen. Die Story orientiert sich wiederum an einer naturwissenschaftlichen Grundidee, wie auch bereits im ersten Teil. Nur geht es diesmal nicht um die ungesetzliche Abholzung eines natürlichen Biotops, sondern es kommt sogar noch etwas größer. TAKIMO wird mit der Entstehung von ganzen Planeten konfrontiert.

Die Sprecher sind, wie auch im ersten Abenteuer aus der ersten Riege ausgewählt. Peter Flechtner (deutsche Stimme von Ben Affleck) ist wieder als TAKIMO zu hören. Unterstützt wird er von Ernst Meincke (deutsche Stimme von Patrick Steward) sowie Ranulf Lindt (bekannt aus der siebenteiligen Polaris-Produktion „Das Buch der Könige“) und Thomas Petruo, der diesmal einen Yellow-Jet-Piloten zum besten gibt, welcher aber schon nach dem dritten Satz durch seine kieksende Quäckstimme zu nerven beginnt.

Begleitet wird dieses Weltraumabenteuer von sehr stimmigen und stylischen Effekten sowie dem spacigen Soundtrack, welcher auch den ersten Teil so hörenswert machte.

Obwohl eine Menge an Action geboten wird, verliert sich das Hörspiel niemals in unüberschaubarer Hektik sondern weis durch gekonnte Szenenspannung immer wieder den Hörer in seinen Bann zu ziehen.

Das mehrseitige Booklet rundet auch diesmal wieder das Gesamtbild ab. Die dort enthaltenen Hintergrundinformationen zu solchen Themen wie Sternenstaub, Planetenentstehung und Lichtjahre vertiefen einige Aspekte der Hörspielhandlung.

TAKIMO wird hoffentlich noch mehrere Abenteuer erleben können, da diese Serie zur Zeit einmalig auf dem Markt ist und ihres gleichen sucht !

Unsere Rezension zu Folge 3, "Puppetworld"  

Ein Weltraumfrachter wird von einer Gravitationswelle zerstört. Dies ruft Takimo auf den Plan und er versucht heraus zu finden, woher die Welle kam. Sein Weg führt ihn zum schwarzen Loch „Faukes“. Dort trifft er auf Professor Okada, welcher seine Kollegin Kim vermisst. Okada und Kim sind ein Teil der Firma „Puppetworld“, welche „lebendige“ Puppen herstellt. Takimo findet heraus das man versucht, Kim in einem Müllcontainer zu töten, der in dem schwarzen Loch entsorgt werden soll. Zusammen mit Professor Okada versuchen sie hinter das Geheimnis von „Puppetworld“ zu kommen.

Nun geht Takimo bereits in die dritte Runde und das ist auch gut so. Alle „alten“ Bekannten sind wieder mit dabei. Damit meine ich die Besatzung der „Hawkwind“, also Takimo selbst, seinen Robothund Cox, Nano den Bordcomputer und den kleinen Reinigungsroboter Tapp, an den man sich seit dem letzten Teil so sehr gewöhnt hat.

Die Story bewegt sich diesmal nicht im ganz so großen galaktischen Rahmen, wie in der letzten Folge, kann aber doch, oder gerade deswegen, im vollen Umfang überzeugen. Auf mich machte es mehr den Eindruck eines Krimis mit leichten Grusel-Elementen, was sich sicherlich für mich so darstellte, da ich selbstdenkende, intelligente Puppen für eine recht gruselige Angelegenheit halte.
Wie in den ersten beiden Teilen auch ist der Soundhintergrund und die Musik im oberen Qualitätsbereich angesiedelt und verleit den Sprechern, sowie der Geschichte, einen zusätzlichen Kick.
Positiv ist mir aufgefallen, dass man weiter daran festhält, selbst die kleinsten Nebenrollen mit bekannten Sprechern zu besetzen. Das gibt dem ganzen Hörspiel noch zusätzlich einen guten Aspekt. Man hat sogar bei den Ansagen eines Kraftwerkscomputers den „Aha-Effekt“ einer Wiedererkennung der Stimme. Es sind zwar keine Sprecher die man sofort namentliche benennen könnte, aber gehört hat man sie alle schon des öfteren und erinnert sich daran.

Wenn man im Hörspiel-Bereich von einer „Referenz“ sprechen kann, so entwickelt sich Takimo in diese Richtung im Genre Science-Fiction-Serie. Wieder ist es gelungen den sogenannten „Sense of Wonder“, den die deutsche Science Fiction der fünfziger und sechziger Jahre ausmachte, zu neuem Leben zu erwecken. Auf den nächsten Teil, welcher für Dezember angekündigt ist, freue ich mich schon. Stellt Takimo doch endlich einmal klar, dass es möglich ist eine SF-Serie zu produzieren die eine gleich bleibende Qualität aufweisen kann und bei der nicht nur einmal im Jahr, wenn überhaupt, eine neue Folge erscheint.

Weitere Hörbücher dieser Reihe:
 Esito (Folge 5)
 Genesis II (Folge 4)
 Panaray (Folge 1)  
 Pantheon (Folge 17)
 Puppetworld (Folge 3)  
 Robofarm (Folge 7)
 Sternenstaub (Folge 2)  

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(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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