15.11.2018
   
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Inhaltsangabe des Verlags

Die in Neu Delhi lebende Autorin erzählt die Geschichte einer indischen Familie und damit auch die Geschichte Indiens als Teil des britischen Empires und des später unabhängigen Staates; eine wichtige Rolle spielen das uralte, oft grausame Kastensystem und der Konflikt zwischen den großen Religionen

TitelDer Gott der kleinen Dinge 
AutorArundhati Roy
ArtLesung
SprecherBarbara Auer
Verlagder hörverlag
Kassetten4
ISBN9783895844379  (früher 3895844373)
Dauer218 min
 


Unsere Rezension  

Eine Geschichte, die teilweise ein wenig verworren ist. Man braucht sehr lange, um wirklich zu begreifen, was geschieht und erzählt wird. Häufig werden Personen und Handlungen erwähnt, die erst später in einer Rückblende beschrieben und eingeführt werden. Oder, um es mit Günter Grass zu sagen:
"Man kann eine Geschichte in der Mitte beginnen und vorwärts wie rückwärts kühn ausschreitend Verwirrung anstiften." (Die Blechtrommel)
Durch diese Sprünge wirkt die Erzählung streckenweise konfus. Leider sind die Sprünge nicht immer deutlich, zumindest nicht im Hörbuch. Gerade am Anfang muss man sich über die Handlung wundern. Hier werden die ständigen Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit noch nicht bewusst. Da die Buchvorlage recht gute Kritiken erhielt, liegt dies vielleicht an der Umsetzung.
Hat man sich einmal auf die Sprünge eingelassen, wird die Erzählung aber interessanter. Man erfährt ein wenig über das Leben in Indien im Umbruch zwischen den alten Zeiten, geprägt vom Kastenwesen, und den modernen Zeiten. Allerdings wird nicht die Geschichte einer durchschnittlichen Familie erzählt. Das führt dazu, dass man nichts über das normale Leben in Indien erfährt, sondern nur ein wenig der damaligen Lebensatmosphäre schnuppern kann.
An zwei, drei Stellen blitzt das Können eines sehr poetischen und gefühlvollen Erzählers durch. Man spürt, dass ein außergewöhnlich guter Erzähler am Werk ist, der aber sicherlich noch mehr Potential besitzt.
Es sollte noch erwähnt werden, dass man nicht allzu empfindlich gegenüber Fäkalsprache und deutlichen Schilderungen mancher unangenehmer Dinge sein sollte. Wer so etwas nicht wünscht, sollte dieses Buch meiden.

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(© echthoerbuch.de 05.05.2009)
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